Angriffe auf CABUWAZI: Wer Kinder- und Jugendorte zerstört, greift unsere Stadtgesellschaft an

19.12.2025 | Nach Einbruchserie in Treptow und erneuter Zerstörung in Hohenschönhausen: Fraktion solidarisch mit CABUWAZI
 
Der Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI ist erneut Ziel von Angriffen geworden. In Hohenschönhausen wurden Zirkuszelte beschädigt – nach einem schweren Vorfall Ende November kam es nun erneut zu massiver Zerstörung. In Treptow berichtet CABUWAZI zudem von einer Einbruchserie mit erheblichen Schäden. Die Fraktion erklärt sich solidarisch mit den Kindern, Jugendlichen, Mitarbeitenden und Familien – und verurteilt die Taten scharf.
 
CABUWAZI ist ein Ort für alle Kinder. Hier entstehen internationale Begegnungen, Freundschaften und echtes Miteinander – und Zirkusarbeit erreicht auch Kinder, die Flucht und Verlust erlebt haben. Zirkus kann Kindern wieder Vertrauen geben und ihnen Lachen schenken – selbst dort, wo es kaum etwas zu lachen gibt. Wir wissen, wie wichtig kindgerechte Räume und Momente von Normalität sind, wenn das Umfeld von Angst und Perspektivlosigkeit geprägt ist. Die Fraktion fordert Konsequenz, Schutz und schnelle Hilfe.
 
Alexander Freier-Winterwerb, Sprecher für Kinder, Jugend und Familie, erklärt: 
„CABUWAZI ist kein beliebiger Ort – CABUWAZI ist für tausende Kinder und Jugendliche ein Stück Zuhause: ein geschützter Raum, in dem sie Mut, Körpergefühl, Gemeinschaft und Selbstvertrauen lernen. Wer Zelte aufschlitzt und Trainingsorte verwüstet, zerstört nicht nur Material – der verletzt ganz bewusst das Sicherheitsgefühl von Kindern. Das ist feige und niederträchtig. Es darf nicht sein, dass Orte der Kinder- und Jugendarbeit immer wieder im Visier stehen und am Ende die Kinder den Preis zahlen. Ich erwarte, dass die Ermittlungen mit Nachdruck geführt werden – und dass wir alles dafür tun, CABUWAZI kurzfristig wirksam zu schützen. Wir werden uns dazu kurzfristig mit der Polizei austauschen, wie wir rund um die Standorte zusätzliche Präsenz organisieren können – etwa durch verstärkte Streifenfahrten, Schwerpunktzeiten oder andere pragmatische Maßnahmen. Es geht um Abschreckung, um schnelle Reaktionsfähigkeit und um ein klares Signal: Berlin schützt seine Kinderorte.“