Berlin steht zur Berlinale

Melanie Kühnemann-Grunow

Wahlbezirk: 
Tempelhof-Schöneberg
Sprecherin für Europaangelegenheiten, Medien, Kultur und Städtepartnerschaften
Melanie Kühnemann-Grunow, MdA

26.02.2026 | Tricia Tuttle hat die Berlinale in einer Zeit internationaler Krisen übernommen. Sie hat es geschafft, trotz aller Kontroversen Kino, Publikum und Branche zusammenzubringen und sie hat sich nicht vereinnahmen lassen. 

Die Berlinale ist ein politisches Filmfestival, bei dem schon immer verschiedene Positionen verhandelt wurden - wie zuletzt der Krieg gegen die Ukraine, die Freiheitsbewegung im Iran, der Überfall auf Israel am 7. Oktober und auch der Krieg in Gaza.
 
Die SPD Fraktion erkennt ihre Leistung an und zeigt Solidarität. Tricia Tuttle ermöglicht Vielfalt und Debatten. Genau diese Debatten machen ein internationales Publikumsfestival aus.
 
Melanie Kühnemann-Grunow, Sprecherin für Medien: „Wir wissen, was Film leisten kann. Film erzählt Geschichten und setzt Themen, die Menschen dazu bringen miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir schützen diese Räume und sichern künstlerische Freiheit zu. Gleichzeitig ziehen wir eine klare Grenze: Antisemitismus hat keinen Platz. Menschenfeindliche Haltungen haben keinen Platz. Kultur lebt von Respekt und Verantwortung. Wir brauchen Begegnung und Austausch und stehen für eine Berlinale, die streitet, aushält und verbindet – ohne Ausgrenzung, ohne Relativierung. Wir begrüßen, dass Tricia Tuttle der Berlinale erhalten bleibt und stehen an ihrer Seite."