Soziales
Wer alle sagt, muss auch alle meinen.
Die Idee:
Gemeinsam Berlin sozial gestalten. Ein Berlin, in dem niemand aufgrund seiner Herkunft, weil er sozial schwach ist oder aus dem falschen Bezirk kommt, ausgegrenzt wird. Gerne übernehmen wir Verantwortung für die Teilnahme aller an der Entwicklung Berlins.
Die Fakten:
Seit 2006 ist in Berlin die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse, mit 100.000 neuen Jobs, am stärksten gestiegen. Wir haben den Öffentlichen Beschäftigungssektor
(ÖBS) eingerichtet. Damit erhalten Langzeitarbeitslose eine neue Chance – und leisten für Berlin eine wichtige Arbeit. Sie helfen alten Menschen, leisten Nachbarschaftshilfe oder unterstützen die Bildungsarbeit. Für diesen Einsatz erhalten die Berufswiedereinsteiger mindestens 1.300 Euro brutto.
Mit zusätzlichen 18 Millionen Euro, allein für den Nachtragshaushalt 2009, wurden die Gelder für die Arbeitsmarktpolitik erheblich aufgestockt. Mit dem Berlinpass kommen alle Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe billiger in Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Auch die Monatskarte für die Öffentlichen gibt es ermäßigt. Über 500.000 Berlinpässe wurden bis dato ausgegeben.
Alte und pflegebedürftige Menschen erhalten jetzt wohnortnah in den Pflegestützpunkten eine umfassende Beratung zu allen Fragen der Pflege und zu Hilfsangeboten. Verwaltungen wurden erstmals in Deutschland interkulturell geöffnet. Dieser Schritt ist rechtlich in den Bezirken und auf Landesebene verankert und basiert auf dem Partizipations- und Integrationsgesetz. Dies ermöglicht eine bessere Teilhabe von Migrantinnen und Migranten und fördert die durch Zuwanderung entstandene religiöse Vielfalt. Mit der Einbürgerungskampagne „PASSt mir“ wird speziell bei jungen Zuwanderinnen und Zuwanderern für die deutsche Staatsbürgerschaft geworben.


