Gewalt im Stadion entschlossen entgegentreten -
Aber keine Kriminalisierung von Fußballfans
Zur politischen Diskussion um die Vorfälle beim letzten Hertha-Spiel im Olympiastadion erklären der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Christian Gaebler, der auch Mitglied im Wirtschaftsrat von Hertha BSC ist, und der sportpolitische Sprecher Markus Pauzenberger:
"Gewalttätigen Fans innerhalb und außerhalb der Stadien muss entschieden entgegengetreten werden. Wir wollen allen Fußballfans einen ungefährdeten Stadionbesuch gewährleisten.
Die aktuellen Vorfälle dürfen allerdings nicht zu einer Kriminalisierung der Fanszene und zu einer neuen Sicherheitshysterie führen. Fußballfans sind keine Verbrecher. Deshalb stellen wir uns allen Versuchen entgegen, Stadien zu Hochsicherheitstrakten umzuwandeln und Fußballanhänger unter Generalverdacht zu stellen.
Das bisher verfolgte Konzept von Hertha BSC, Polizei und DFB mit einer Mischung aus Prävention, Präsenz und gezielten Zugriffen hat sich bewährt und kann, wo nötig, ergänzt werden. Ziel muss es sein, Gewalttäter zu isolieren und Solidarisierungen der Fanszene zu vermeiden."

Christian Gaebler
Parlamentarischer Geschäftsführer
Markus Pauzenberger
Sportpolitischer Sprecher