Absage von Bahnchef Grube ist Affront gegen Parlament
Die verkehrspolitischen Sprecherinnen und Sprecher Christian Gaebler
(SPD-Fraktion), Jutta Matuschek (Fraktion Die Linke) und Claudia
Hämmerling (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) erklären: "Die Absage eines Gesprächs mit den verkehrspolitischen Sprecherinnen
und Sprechern des Abgeordnetenhauses durch Bahnchef Grube ist ein
Affront gegen das Parlament. Es ist eine Zumutung, dass Bahnchef Grube
empfiehlt, stattdessen mit Bahnvorstand Homburg zu sprechen. Wir haben
kein Interesse an weiteren Vertuschungen und falschen Versprechungen
seitens der Bahn. Immerhin erhält die S-Bahn Berlin GmbH vom Land Berlin
einen Zuschuss von über 230 Millionen Euro. Die Fahrleistung der S-Bahn ist
nach wie vor völlig unzureichend, die Sicherheitsmängel sind nicht abgestellt,
und es bleiben viele offene Fragen. Wir erwarten, dass Herr Grube uns einen
Ersatztermin anbietet und uns darüber aufklärt, wie die S-Bahn erreichen will,
dass sie in Zukunft wieder eine zuverlässige und sichere Verkehrsleistung
bietet."
Christian Gaebler,
verkehrspolitischer Sprecher