Billige Profilierung auf dem Rücken der Fahrgäste
Zur kurzfristigen Ankündigung eines Warnstreiks bei der BVG durch die Beamtenbund-Mitgliedsgewerkschaften gkl und GDL erklärt der parlamentarische Geschäftsführer und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Christian Gaebler:
"Die kurzfristige Ankündigung von Warnstreiks bei der BVG durch zwei kleine Gewerkschaften dient offensichtlich nur der Eigenprofilierung im Zuge der Tarifverhandlungen auf Bundesebene. Es gibt keinen Anlass zu solchen Kampfmaßnahmen, da die Gespräche zwischen BVG, vertreten durch den kommunalen Arbeitgeberverband, und Gewerkschaften konstruktiv und sachlich verlaufen.
Der angekündigte Warnstreik geht also nur zu Lasten der Fahrgäste, eine angemessene Vorinformation ist auch nicht möglich. Zudem wird der Zeitraum des Streiks auch nicht klar begrenzt. Mit solchen Aktionen instrumentalisieren gkl und GDL die berechtigten Interessen der Beschäftigten für platte Selbstdarstellung. Wir fordern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG auf, sich an solchen Aktivitäten nicht zu beteiligen."
Christian Gaebler,
verkehrspolitischer Sprecher