Müller und Lange: Bibliotheksneubau auf dem Tempelhofer Feld optimal für Berlin
Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller,
und die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion des Berliner
Abgeordnetenhauses, Brigitte Lange, unterstützen ausdrücklich den
Vorschlag des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit, an der
südwestlichen Ecke des Tempelhofer Feldes einen Neubau für die
Landesbibliothek zu ermöglichen. Müller und Lange erklären:
"Wir freuen uns sehr über die Überlegung, die Landesbibliothek endlich
auch räumlich angemessen auszustatten. Am neuen Standort wäre genug
Platz für die 3,3 Millionen Medien der Bibliothek, zudem würde die
Teilung der Bibliothek auf mehrere Standorte endlich beendet.
Verkehrstechnisch optimal angebunden wäre diese Bibliothek für die
Berlinerinnen und Berliner ein zentraler Anlaufpunkt. Durch die
öffentliche Nutzung wäre eine Aufwertung des gesamten Flughafengeländes
verbunden.
Die besondere Bedeutung von Bibliotheken für die Bildung hat nicht
zuletzt die Enquetekommission 'Kultur in Deutschland' in ihrem
Schlussbericht von 2007 betont. Mit jährlich über 200 Millionen
Besuchern bundesweit sind die Bibliotheken die am meisten genutzten
Kultur- und Bildungseinrichtungen, alleine die Zentral- und
Landesbibliothek Berlin empfängt jährlich 1,43 Millionen Besucher und
ist damit die meistbesuchte Kultureinrichtung Berlins.
Bibliotheken sind Grundlage für das oft geforderte 'lebenslange
Lernen', sie ermöglichen allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu
aktuellen Informationen und Medien. Zudem ist auch das fremdsprachige
Angebot in einer multikulturellen Stadt wie Berlin sehr wichtig."

Michael Müller,
Landes- und Fraktionsvorsitzender

Brigitte Lange,
Kulturpolitische Sprecherin