SPD begrüßt Entscheidung Vattenfalls -
Jetzt vollständig auf umweltfreundliche Energieträger umstellen
Heute ist bekannt geworden, dass der Vattenfall-Konzern die Planungen
aufgegeben hat, sein Fernheizwerk Märkisches Viertel von Erdgas auf den
besonders klimaschädlichen Brennstoff Braunkohle umzustellen.
Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Daniel Buchholz:
"Es geht doch. Das veraltete Fernheizwerk Märkisches Viertel soll nun
nicht auf den Klimakiller Braunkohle umgestellt werden, sondern auf
erneuerbare Energien und eine erdgasbefeuerte moderne
Kraft-Wärme-Anlage, die gleichzeitig Strom und Wärme produziert.
Diese Entscheidung ist eine gute Nachricht für Berlin, für die Umwelt,
aber auch für Vattenfall selbst. Die SPD hatte die Umstellung auf
Braunkohle von Anfang an deutlich kritisiert, deshalb begrüßen wir die
Kehrtwende ausdrücklich.
Wir setzen uns dafür ein, dass Vattenfall jetzt den ganzen Schritt zu
einer umweltfreundlichen Energieproduktion in Berlin macht. Auch für
das zu erneuernde Kraftwerk Klingenberg sollten ausschließlich
umweltfreundliche Energieträger und die weitestgehende Nutzung von
erneuerbaren Energien vorgesehen werden.
Damit würde Vattenfall zeigen, dass es die energiepolitischen Signale des weltweiten Klimawandels verstanden hat."