Müller und Bluhm: Nur noch 23 Euro Essensgeld
Die rot-rote Koalition hat sich im Rahmen der Haushaltsberatungen
2008/2009 darauf verständigt, dass zukünftig das Mittagessen für alle
Kinder an Ganztagsgrundschulen nur noch 23 Euro pro Monat kosten wird.
Bisher galt diese Regelung nur für das Essen an Horten und damit für
Kinder, die offene Ganztagsgrundschulen besuchen. Jetzt soll das Essen
auch an gebundenen Ganztagsschulen für alle Schülerinnen und Schüler
für 23 Euro angeboten werden – bisher für ca. 40 Euro. Die dafür
erforderlichen Mittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro werden in den
Haushalt eingestellt.
Dazu erklärt Michael Müller, Landes- und Fraktionsvorsitzender der Berliner SPD:
„Ein Euro pro Tag für ein warmes Mittagessen ist sicherlich ein
Betrag, der auch von vielen einkommensschwachen Familien leichter
aufzubringen ist. Das gemeinsame Mittagessen ist ein wichtiger
pädagogischer Bestandteil des Schulablaufes. Wir wollen, dass alle
Kinder daran teilnehmen.“
Carola Bluhm, Vorsitzende der Linksfraktion, erklärt:
"Kein Kind soll in Berlin mit knurrendem Magen in der Schule sitzen.
Jetzt ist auch für Eltern, die von ALG II leben und pro Kind nur etwa
2,60 Euro am Tag für Lebensmittel zur Verfügung haben, ein warmes
Mittagessen bezahlbar."