Ob es um Lebensmittel, Kosmetika oder Haushaltchemikalien geht: Die Packung sollte Käuferinnen und Käufer vollständig über die Inhaltsstoffe informieren. Dies ist auch gesetzlich geregelt. Oft lässt sich die winzige Schrift jedoch selbst mit Brille nicht entziffern. Problematisch wird es, wenn zum Beispiel Allergiker im Haushalt leben, so dass E-Nummern oder andere Inhaltsangaben genau festgestellt werden müssen.
"Andererseits wünschen wir uns aus Umweltgründen möglichst kleine Verpackungen", so Jutta Hertlein, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses.
Sie regt daher an, dem Beispiel Dänemarks zu folgen, wo in vielen Supermärkten Lupen ausgeliehen werden oder mit Ketten an den Regalen befestigt sind. Der Aufwand für diesen Kundenservice sei gering, daher könne auch in Berlin "getestet werden, ob ein solches Angebot ankommt".