Michael Müller:
Samsung hat Verantwortung –
und soll sie wahrnehmen
Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller, solidarisiert sich mit den Beschäftigten von Samsung. Es sei nicht nachzuvollziehen, dass ein Unternehmen jahrelang erhebliche Mittel des Landes Berlin in Anspruch genommen habe, jetzt aber angeblich plötzlich entdecke, dass es massive Absatzprobleme gibt und dieser bewusst subventionierte Standort geschlossen werden müsse.
Die mehr als 700 von Entlassung bedrohten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlangten zu Recht, dass in Oberschöneweide auch künftig weltmarktfähige Produkte hergestellt werden. Schließlich habe der Senat mit der Verlagerung der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft eine Entscheidung zur Stärkung des Standortes Oberschöneweide getroffen.
Müller wörtlich: "Samsung hat nicht nur Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, sondern auch gegenüber dem Standort Berlin. Die Zuschüsse wurden nicht gezahlt, um ein offensichtliches Missmanagement zu unterstützen. Sie wurden gezahlt für die Entwicklung zukunftsfähiger Produkte und für die Sicherung der Arbeitsplätze. Gegebenenfalls müssen die Mittel zurückgezahlt werden."